19.07.2023

Pferdemilch in Lepsinsk

Nach dem eindrucksreichen und langen Tag schliefen wir heute wieder aus.
Ilmira-apei war schon dabei Iris zu kochen. Dazu erhitzte sie die übrige Rohmilch vom Vortag mit Zucker im Kasan – so lange bis das meiste Wasser verdunstet und der Zucker karamelisiert ist.

Ilmira-apei kocht Iris

Wir versuchten einen Rasensprenger zum Laufen zu bringen, aber der Druck war zu schwach. Mit dem passenden Wasseranschluss und einer anderen Einstellung klappte es aber und wir bewässerten den recht neuen Beton.

Da es superheiß war, machten wir heute Mittagsschlaf. Gegen 17 Uhr wurde es dann langsam angenehm und wir gingen auf einen nahegelegenen Pferdehof und kauften Pferdemilch. Pferdemilch muss erst einmal gären, damit es für uns erträglich ist. Daher schmeckt sie ziemlich sauer. Nach ein paar Schlucken gewöhnt man sich aber daran. Ich brauche das aber jetzt nicht regelmäßig.

Auf dem Weg zum Pferdehof
Auf dem Weg zum Pferdehof
Kamele

Wir gingen noch ein Stück weiter zu einem Bisongehege. Leider war dort nichts zu sehen. Ein Millionär will Lepsinsk ein bisschen aufbauen, baute im Auftrag und gegen Bezahlung des Dorfs das Sportinternat, den Pferdehof und auch das Bisongehege. Auch in einem anderen Dorf hat er das schon so gemacht. Allerdings setzt er dort seine Macht nun auch dafür ein, Alkohol in dem Dorf zu verbieten.

Auf dem Rückweg gingen wir am Fluss entlang und entdeckten einen auch für Yulduz neuen Weg. Am Abend unterhielten wir uns noch lange.

Auf dem Weg zurück
Auf dem Weg zurück - beim Sonnenuntergang