Basar und Park in Taldykorgan
Wir hatten uns den Wecker auf 8 Uhr gestellt, damit wir gemütlich frühstücken und dann in ein nahegelegenes Einkaufszentrum gehen konnten. Nun musste Reinhard aber doch auch mal den Schlaf nachholen und stellte den Wecker kurzer Hand auf 10 Uhr um.
Kurz vor 10 Uhr klopfte es jedoch an der Tür. Ich weckte Reinhard, da ich mich nicht an die Tür traute. Es waren aber nur sein Onkel Rinart-absi und Waldemar. Alle hatten sich Sorgen gemacht, da dass wir uns nicht meldeten. Dass das ohne WLAN nicht möglich ist, war ihnen nicht so richtig klar. Somit war unser entspannter Vormittag vorbei.
Nach dem Frühstück lernte ich von Ilmira-apei und Reinhards Oma wie man winzig kleine Nudeln formt. Diese werden anschließend über den Tag getrocknet und dann in einer Suppe gegessen.
Dann ging es das erste Mal auf den Basar. Es gibt dort eigentlich alles – viel Obst und andere Lebensmittel, Kleidung, Schuhe (wir kauften uns Schlappen), Hüte, aber auch Haushaltsgegenstände und Spielzeug. Aufgebaut ist das Ganze auf so typischen Straßenständen, also Tischen mit Sonnenschutz darüber. Wir waren mit Rinart-absi und Waldemar dort und hetzten den beiden mehr hinterher als zu stöbern. Für Geschenke und Mitbringsel müssen wir da noch einmal in Ruhe hin.
Am Nachmittag machten wir mit Reinhards Tante Irina einen Spaziergang in einen Park von Taldykorgan. Dort gibt es ein Riesenrad, man kann Hasen streicheln, auf einem Pony oder Kamel reiten und wir aßen ein riesengroßen Eis! Danach spazierte wir noch etwas weiter durch die Stadt und zu einem nahegelegenen Badesee. Leider hatten wir aber keine Badesachen dabei und Nacktbaden ist hier verpönt.
Im Haus der Oma wurde ein bisschen umstrukturiert, damit auch wir hier übernachten können. So muss niemand abends weggebracht werden und ist dann nicht erreichbar.